{"id":3251,"date":"2021-06-13T21:42:53","date_gmt":"2021-06-13T21:42:53","guid":{"rendered":"https:\/\/carmenhernandez.org\/biographie\/"},"modified":"2023-04-12T21:31:33","modified_gmt":"2023-04-12T21:31:33","slug":"biographie","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/carmenhernandez.org\/de\/biographie\/","title":{"rendered":"Biografie"},"content":{"rendered":"\n<h4 class=\"wp-block-heading alignwide has-text-align-center\">24. November 1930,<br>\u2020 Madrid 19. Juli 2016<\/h4>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large hide-large-screen\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"759\" src=\"https:\/\/carmenhernandez.org\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/carmen-hernandez-camino-neocatecumenal-biografia-1024x759.jpg\" alt=\"Carmen Hernandez Barrera\" class=\"wp-image-233\" srcset=\"https:\/\/carmenhernandez.org\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/carmen-hernandez-camino-neocatecumenal-biografia-1024x759.jpg 1024w, https:\/\/carmenhernandez.org\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/carmen-hernandez-camino-neocatecumenal-biografia-300x222.jpg 300w, https:\/\/carmenhernandez.org\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/carmen-hernandez-camino-neocatecumenal-biografia-768x569.jpg 768w, https:\/\/carmenhernandez.org\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/carmen-hernandez-camino-neocatecumenal-biografia.jpg 1350w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Carmen war zusammen mit Kiko Mitbegr\u00fcnderin des Weges. Sie ist in Olvega (Soria, Spanien) am 24. November 1930 als f\u00fcnftes Kind von neun Geschwistern geboren \u2013 vier Br\u00fcder und f\u00fcnf Schwestern \u2013 und hat ihre Kindheit in Tudela (Navarra, Spanien) verbracht.<\/p>\n\n\n\n<p>In Tudela absolvierte sie ihr Studium bei der Gesellschaft Mariens und hatte Kontakt zur Gesellschaft Jesu (Jesuiten). Durch den Einfluss des missionarischen Geistes des Hl. Franz Xaver sp\u00fcrte sie schon sehr fr\u00fch die Berufung, als Missionarin nach Indien aufzubrechen. Nach dem Willen ihres Vaters begann sie 1948 in Madrid das Studium der Chemie, das sie 1954 mit Bestnote abschloss.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Zeit lang arbeitete sie mit ihrem Vater in einer Fabrik der Lebensmittelindustrie, die ihre Familie in Andujar (Jaen) besa\u00df, entschied sich dann aber, die Arbeit zu verlassen, um nach Javier (Navarra) zu ziehen, wo sie in ein neues missionarisches Institut eintrat: die Missionarinnen Christi Jesu. Nach dem Noviziat studierte sie Theologie im Haus f\u00fcr theologische Bildung f\u00fcr Geistliche in Valencia. 1960 wurde sie f\u00fcr Indien bestimmt. F\u00fcr diese Mission musste sie sich in London vorbereiten (zu der Zeit geh\u00f6rte das asiatische Land zum Commonwealth), wo sie ein Jahr lang blieb. W\u00e4hrend dieser Zeit vollzog sich ein Wechsel in der Leitung der Missionarinnen Christi Jesu, der ihre \u00d6ffnung f\u00fcr die Mission begrenzte, weshalb Carmen aus London nach Barcellona zur\u00fcckkehrte. Dort lernte sie den Pater Farnes Scherer kennen, der gerade sein Studium am Institut f\u00fcr die Liturgie in Paris beendet hatte, kurz vor dem 2. Vatikanischen Konzil, und der dann aktiv am Konzil teilnahm, um diesen zu verwirklichen.<\/p>\n\n\n\n<p>In seinen Vorlesungen stellte Pater Farnes die \u00f6sterlichen Quellen der Eucharistie vor und eine erneuerte Kirchenlehre, die die Kirche als Licht f\u00fcr die Nationen darstellte. Der rege Kontakt Carmens mit den Autoren dieser konzili\u00e4ren Erneuerung wird sp\u00e4ter einen gro\u00dfen Einfluss auf die Entstehung der Katechesen des Neokatechumenalen Weges haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Zwischen 1963 und 1964 durchstreifte Carmen das Heilige Land ein Jahr lang mit ihrer Bibel und lernte alle heiligen Orte kennen. Nach ihrer R\u00fcckkehr nach Madrid fing sie an, in den Baracken der Peripherie zu arbeiten mit dem Gedanken, als Missionarin nach Bolivien zu gehen zusammen mit anderen ledigen Laien. Doch sie lernte dort Kiko Arg\u00fcello kennen, der in den Baracken von Palomeras Altas lebte, und sie entschied sich, in demselben Gebiet zu bleiben. Inmitten der Armen entdeckten beide die Kraft des \u00f6sterlichen Geheimnisses und der Verk\u00fcndigung des Kerygmas (der guten Nachricht von Christus, der gestorben und auferstanden ist) und sie sahen, wie die erste Gemeinschaft entstand. Dank der Genehmigung dieser neuen Realit\u00e4t durch den damaligen Erzbischof von Madrid, Mons. Casimiro Morcillo, hat Carmen mit Kiko zusammen gearbeitet und dieses Werk der Erneuerung der Kirche zu den Pfarreien gebracht \u2013 zuerst in Madrid, dann in Rom und von dort aus in andere St\u00e4dte und Nationen.<\/p>\n\n\n\n<p>Carmen Hernandez starb am 19. Juli 2016 in Madrid. W\u00e4hrend ihrer Beerdigung, die der Kardinal von Madrid Mons. Carlos Osoro Sierra als Vorsteher geleitet hat und an der tausende Personen teilgenommen haben, hat P. Mario Pezzi betont, dass mit dem Weg \u201ezum ersten Mal in der Geschichte eine kirchliche Realit\u00e4t von einer Frau und einem Mann gegr\u00fcndet worden ist, die st\u00e4ndig zusammen gearbeitet haben, \u00fcber 50 Jahre lang.\u201c Der Papst hat eine Nahcricht \u00fcbersendet, in der er erkl\u00e4rt hat, \u201emit innerer Bewegung\u201c die Nachricht von Carmens Tod erhalten zu haben, und er hat \u201eihre lange Erfahrung, die von ihrer Liebe zu Christus und von einer gro\u00dfen missionarischen Begeisterung gekennzeichnet ist\u201c unterstrichen. \u201eIch danke dem Herrn f\u00fcr das Zeugnis dieser Frau, die von einer aufrichtigen Liebe zur Kirche getrieben wurde, die ihr Leben f\u00fcr die Verk\u00fcndigung der guten Nachricht an jedem Ort gegeben hat, auch an den weiter entfernt liegenden, ohne die Menschen zu vergessen, die besonders ausgegrenzt sind\u201c, hat Papst Franziskus au\u00dferdem geschrieben.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity is-style-wide\"\/>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>24. 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